Musikalische Frühstförderung im Musikgarten lässt Kinder erleben, wie viel Freude in gemeinsamem Musizieren, Singen und Tanzen liegt. Die Kinder entwickeln dabei ein Gefühl für die Schönheit und Wirkung der Musik.
Der Musikgarten ist in drei Phasen konzipiert und begleitet das Kind von der Geburt bis ins vierte Lebensjahr. Der Musikgarten setzt keine Vorkenntnisse voraus. Alle Kinder können daran teilnehmen, auch wenn die Eltern sich selbst für unmusikalisch halten. Es ist vorteilhaft, das Programm schon im Alter von vier Monaten von Beginn an mitzumachen, ein späterer Einstieg ist aber problemlos möglich.
Phase 1 (0 bis 1 1/2 Jahre)
lädt Babys bis 18 Monaten und deren Eltern zum musikalischen Spiel ein. Gemeinsames Musizieren und Musikhören in dieser frühen Phase ist für das Kind Nahrung für Körper, Seele und Gehirn. Babys untersuchen alles in der näheren Umgebung, was rasselt und knistert, leuchtet und klappert. Mit Tönen und Geräuschen können Sie Ihr Kind zum Lachen bringen – und mit einem Lied auch wieder beruhigen.
Phase 2 (1 1/2 bis 3 Jahre)
Die Kleinkinder werden immer aktiver und beginnen, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen. Mit den Themen „Zuhause“, „Tierwelt“ und „Beim Spiel“ geht der Musikgarten auf den wachsenden Erlebnisraum der Kinder ein. Das Staunen über Bewegungen, Echospiele und Instrumentalspiel steigert sich zu begeistertem Imitieren. Dabei wird das Sprech- und Hörverhalten gefördert.
Phase 3 (3 bis 4 Jahre)
Im Kindergartenalter nehmen die Kinder den Ablauf des Jahres wahr: Den hellen Frühling, den heißen Sommer, den bunten Herbst und den klirrenden Winter. Die Kinder lösen sich langsam aus der Geborgenheit ihrer Eltern und erproben ihre Unabhängigkeit. Das Gruppenerlebnis rückt in den Mittelpunkt. Der Musikgarten reagiert mit rhythmischen und sprachlichen Echospielen, mit Tänzen und gezieltem Einsatz von Instrumenten.