Angekommen!?
Forschungen und Ausstellung
zur jüdischen Einwanderung ab 1990
Eröffnung: Jüdisches Museum Westfalen
So., 21. Februar 2010, 11 Uhr
Größere jüdische Gemeinden, neue Synagogenbauten an vielen Orten, hier und da Streit zwischen alten und neuen Mitgliedern – davon liest man immer wieder. Aber die Menschen, die diesen Zustand – der frühere Zentralratsvorsitzende Paul Spiegel sprach von einem „Wunder“ – herbeigeführt haben, werden oft wenig beachtet.
Das soll ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Westfalen ändern. Am Beispiel des Ruhrgebiets erkunden und dokumentieren wir beispielhafte Lebensgeschichten: Woher kommen die Einwanderer und Einwanderinnen? Warum kamen sie nach Deutschland? Welche Erfahrungen haben sie in der früheren Heimat und hier gemacht? Welche Rolle spielen die Gemeinden für die Zuwanderer, welche Formen des Jüdischseins spielen eine Rolle und welche Zukunftsperspektiven haben sie?
Unter dem Titel „Angekommen!?“ wird daraus eine Wanderausstellung entstehen, die ab 2010 im Ruhrgebiet und anderswo gezeigt werden kann. Die individuellen Motive, Wege und Leistungen der eingewanderten Männer und Frauen sollen damit erkennbar gemacht werden; für die Mehrheitsgesellschaft bietet das eine Chance genauer zu sehen, welche jüdischen Gemeinschaften und Individuen zukünftig in unserer Mitte leben und das jüdische Leben in Deutschland gestalten. ... weiter
Lesen Sie hier eine Online-Dokumentation des Jüdischen Museums über die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in den letzten Jahren: Anke Klapsing-Reich, Jüdische Gemeinden in Westfalen, Dorsten 2007 [Download PDF]
Jüdisches Museum Westfalen
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